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„Mann, warst Du gestern wieder straff...“ Es bedarf eines Kontextes, um aus einer solchen Aussage sicher zu schlussfolgern, ob das beschriebene „Straffsein“ nun ein Wunder war oder eher nicht. Doch diese scherzhafte Einleitung soll den geneigten Leser nicht in die Irre führen. Es geht hier nicht um diese Art der „Straffheit“. Aus den Tiefen des Weltnetzes lernen wir, dass das Adjektiv „straff“ synonymlich zu „stramm“ geordnet wird und für eine gegenteilige Entsprechung etwa der Begriff „hängend“ steht. Spätestens hier sollte das Einleuchten beginnen, dass es sich ab jetzt um die Formung des menschlichen Körpers handelt.

In den Zeiten der Hektik und des Fast-Foods geht die Straffheit des Körpers bei immer mehr Menschen mal mehr, mal weniger in die falsche Richtung. Da strafft sich die Kleidung nicht in der Schulterbreite, im Brustbereich oder knapp unterhalb der Gürtellinie am Gesäß, sondern eher an den Hüften, am Bauch und viel zu weit unterhalb der Gürtellinie. Einmal die falsche Lebensweise zu lange toleriert, und jeder normal durchtrainierte Körper bleibt für solche Menschen eben ein „straffes Wunder“. Dass fast jeder dieses Wunder aus eigener Kraft wieder wahr werden lassen kann, dass zeigen viele Gesundheitsstudien und Fitnessprogramme. Mann oder Frau muss eben nur rasch damit anfangen und vorallem - durchhalten.

Fettverbrennung und Muskelaufbau stehen sich bei den passenden Workouts durchaus nicht im Wege. Ganz im Gegenteil. Die richtige Dosierung ist entscheidend, um nicht wie bei vielen Diäten den Körper vor den berühmten „Jojo-Effekt“ zu stellen. Und wenn wir schon beim Gegensatz „straff und hängend“ sind, dann werden wir die thematische Erwartung auch nicht enttäuschen. Wie viele Frauen suchen sofort den Gang zur kosmetischen Chirurgie, wenn ihnen ihre Brüste nicht mehr straff genug erscheinen. Die wenigsten wissen wirklich, dass auch das weibliche Brustgewebe durch ein gezieltes Gesamt-Oberkörper-Workout eine beachtliche natürliche Straffung erfahren kann. Also, liebe Frauen, vor dem Griff zum Implantat vielleicht doch erstmal beim Personal Trainer Ihres Vertrauens vorstellig werden. Bei einigen Frauen hat sich da schon beim bloßen Anblick des wohltrainierten Fitnessgurus die ein oder andere Straffung wie von selbst ergeben...

Natürlich bleibt auch zu bemerken, dass es nicht jedem Menschen vergönnt ist, straff in Form zu bleiben oder zu kommen. Viele erblich bedingte Krankheiten sorgen letztlich doch immer wieder dafür, dass die Jacke Übergrößen am Bauch, und eben nicht in der Schulterweite aufweisen muss. Nicht zu vergessen, dass es auch den „strammen“ Typ gibt, der mit seinen Rundungen einfach zufrieden ist und ganz bewusst in den XXL-Store geht, um nicht nur die Jacke in Übergrößen zu kaufen. Aber wenn man sich zu lange nicht mehr wohl mit sich selbst fühlt, wird es um so schwerer, gegenzusteuern. Auch wenn man die Jacke Übergrößen eine Zeit lang ganz selbstverständlich getragen hat. Für eine natürliche „Straffung“ ist es fast nie zu spät!